Museumseröffnung am 17./ 18. Oktober 2015 – ein kleiner Bericht

Nun ist es endlich so weit: das Missionsmuseum hat wieder offen, und das täglich von 9 bis 17 Uhr. Und es ist tatsächlich ganz fertig geworden, zwar knapp, aber »just in time“. Es blieb sogar unmittelbar vor Eröffnung noch Zeit für den letzten Feinschliff: nicht nur für einen perfektionierten Großputz, sondern auch für ein Optimieren der Beleuchtung und ein letztes Justieren der Spots: alles erstrahlt nun in neuem Licht.

Am Abend des 17. Oktober gab es den Auftakt der Eröffnung durch einen Festakt mit geladenen Gästen in der Afrikahalle des Museums. Alle Beteiligten am Sanierungsprojekt waren gekommen, gut 80 Personen: neben Presse und Vertretern der Politik kamen Architekten, Gestalter, Chefs wichtiger Gewerke, unsere Klosterhandwerker, die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen und last-but-not-least auch alle wichtigen Sponsoren und Zuschussgeber bzw. Vertreter der entsprechenden  Behörden.

Den Anfang bildeten Gesang und Tanz des Chores der Abtei Ndanda, der mit seinem Auftritt sogleich das Flair eines MISSIONSmuseums schuf und für große Begeisterung sorgte. Vater Erzabt begrüßte alle Anwesenden und Frau Dr. Schaller vom Landwirtschaftsministerium sprach ein Grußwort als Vertreterin unseres wichtigsten Zuschussgebers, LEADER. Daraufhin gab Abt Jeremias als Sanierungsleiter einen ausführlichen Rückblick und integrierte dabei den Dank an die Anwesenden im Einzelnen, welche ja alle mit dem Abenteuer »Sanierung“ in den letzten Jahren verbunden waren und ihren jeweiligen Beitrag geleistet hatten. P. Theophil als Museumsdirektor schlug den Bogen in die Zukunft mit »Chancen, Möglichkeiten und Visionen“ des Missionsmuseums, worüber der nächste Newsletter handeln soll. P. Maurus als Missionsprokurator und somit Vertreter des »Daches“ des Missionsmuseums rundete die Reden ab, worauf sich die ganze Festversammlung zum Büffet im Speisesaals des Exerzitienhauses begab.

Der 18. Oktober als der Missionssonntag von St. Ottilien bildete tags darauf den richtigen Rahmen, um – wiederum mit afrikanischem Tanz und Gesang - das Museum für alle zu öffnen. Dies tat Erzabt Wolfgang nach dem Hochamt, nicht ohne zuvor das ganze Gebäude zu segnen. Mit dem Angebot zahlreicher Führungen für Erwachsene und Kinder bekam der Ansturm auf das »neue Museum“ konkrete Gestalt.

Die Rückmeldungen in vielen Gesprächen, aber auch im Gästebuch sowie in der Presse zeigen: unsere Sanierung scheint gelungen. Die Besucherzahlen an den folgenden Tagen und vor allem Wochenenden sprechen für sich: in den ersten 3 Wochen kamen weit über 3000 Leute!

An dieser Stelle ein herzliches »DANKE“ an alle, die zum erfolgreichen Abschluss der Sanierung und zum Gelingen der Eröffnung beigetragen haben, verbunden mit der Bitte, unser Museum weiterhin zu unterstützen.

(P. Theophil Gaus, Museumsleitung, 10.11.15)